Jupp wurde zum Notfall

Jupp suchte ein dauerhaftes Zuhause. Einst kam er aus Spanien und fand ein Zuhause bei einem älteren Herren. Als dieser verstarb, wollten ihn die Angehörigen ins Tierheim geben. Aber er schlich sich durch seinen Charme in das Herz seiner vorübergehenden Halterin, die ihn vor dem Tierheim bewahrte. Doch bald wurde er von den vorhandenen Katzen malträtiert und der arme Kerli wusste nicht einmal, wie man sich wehrt.
Damit Jupp nicht so sehr unter Stress gerät, wurden wir um Hilfe gebeten und selbstverständlich suchten wir nun für ihn ein passendes Zuhause.
Nach etwa 2 Wochen erhielten wir die dringende Mitteilung, dass Jupp langsam aber sicher zum richtigen Notfell wurde. Mittlerweile entwickelte er Angst vor den Katzen und traute sich nicht mehr ins Haus. Ein weiterer Aufruf mit Schilderung seiner Lage wurde im richtigen Moment von den richtigen Menschen gelesen und so zog Jupp nur 2 Tage danach beieinen neuen Menschen ein.

Firmen und Unternehmen gesucht zwecks Werbung auf Fahrzeug

IMG_0408Liebe Tierfreunde,

unser altes Tierschutzfahrzeug gibt langsam aber sicher den Geist auf, was für die Tierschutzarbeit und die Schutzhofler eine reinste Katastrophe ist.

Die Vorsitzenden hatten damals ihr Fahrzeug verkauft, um den Kangoo als Tierschutzwagen anschaffen zu können. Er hat uns gute Dienste geleistet, wir haben viele Tierarztfahrten, Vor- und Nachkontrollen, Spendenfahrten und Kastrationsaktionen getätigt und er war bis dato immer zuverlässig. Aber irgendwann, gibt auch der Beste Wagen seinen Dienst auf.

Wer unsere Tätigkeit verfolgt und schon mal zu Besuch auf dem Schutzhof war, weiß, dass die Arbeit ohne Fahrzeug absolut undenkbar ist. Wir denken mit großer Sorge an den Tag, an welchem wir ohne Fahrzeug sein müssten… Die Tierschutzarbeit wäre erheblich gefährdet, bzw. nicht mehr durchführbar.

Wir haben uns nun für ein werbefinanziertes Fahrzeug beworben und möchten Unternehmen und Firmen erreichen, die gewillt sind, uns ein Fahrzeug mit einem Werbeaufdruck zu ermöglichen.

Das heißt, die Firmen erhalten einen Platz auf dem Fahrzeug mit ihrem Logo

Wir sind täglich im gesamten Kreisgebiet Altenkirchen unterwegs.
In Hamm und Wissen.
Bis in den Erftkreis Bergheim/Bedburg.
Sowie auch bis  Siegen.
Alle 8 Wochen Strecke Helmeroth bis Bayern / Passau

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei uns und wir tragen Ihre Daten in die Sponsorenliste ein.

Kimana, deutscher Notfall!!!

Kimana4Kimana ist ca 4 Jahre alt und eine Terrier Mix Hündin. Sie ist ein deutscher Notfall und wurde abgegeben, weil man nicht mehr mit ihr zurecht kam. Allerdings lag das ganze Drama nicht bei Kimana, sondern weil Herrchen sich nicht wirklich kümmern konnte, aufgrund körperlicher Gebrechen. Dadurch war Kimana absolut unterfordert .

kimana2kimana3Kimana hatte es nicht leicht in ihrem bisherigen Leben. Zuerst lebtesie in einer Familie, die ihr weder Liebe noch Zuwendung gab. Sie war einfach nur da und wenn sie lästig wurde, gab es offenbar auch schon mal ein Hieb. Schließlich landete sie auf einem so genannten Gnadenhof und damit kam Kimana leider vom Regen in die Traufe.
Ein Jahr hat sie dort leben „müssen“ bis sie an den letzten Halter verschenkt wurde, bevor die Tiere auf dem Hof behördlich beschlagnahmt wurden.

Auch der letzte Halter konnte ihr nicht wirklich gerecht werden und wollte sie schließlich durch Euthanasie los werden. Zum Glück erhielten wir diese Info durch unsere Tierärztin und nach einigem Hin und Her, bot sich ein Pflegeplätzchen in Bonn für Kimana an.
Dort konnte sie erst einmal zur Ruhe kommen und in ihrem Verhalten eingeschätzt werden.

kimanaKimana hat einige Narben auf ihrem Seelchen, aber wen wundert es…
Fremden gegenüber ist sie sehr skeptisch und wenn sie unverhofft von jemand fremden angefasst wird, schnappt sie schon mal.
Wem sie vertraut, wird in Kimana eine dankbare und liebevolle Hündin finden, die einfach nur geliebt werden möchte.

Kimana soll aufgrund dessen in einen ruhigen und hundeerfahrenen Haushalt und nicht zu Kindern und zu Katzen.

Kontakt unter:
Wir für Tiere e.V.
0151 461 857 15
info@wir-fuer-tiere.org

Erste Auswilderung erfolgreich!

Dringend Paten gesucht!

Die erste Auswilderung der extrem scheuen Katzen vom Hof bei Wissen/Mittelhof war sehr erfolgreich.
Wir bangten etwas, um die armen beiden zuletzt gefangenen Wildlinge, aber sie haben alles mit Bravour gemeistert.

hofauen2 hofauen

Da sie nach der Kastration eigentlich wieder in ihr Revier verbracht sollten, war ein zweitägiger Aufenthalt im kleinen Wildlingszimmer auf dem Schutzhof geplant. Doch es kam wieder einmal anders als geplant…

Der Hof wurde schneller als erwartet verkauft und zu den neuen Bewohnern gehören leider auch einige katzenfeindliche Hunde. Damit war das zurück verbringen der derzeit sechs (!!!) Wilden zunichte gemacht. Nur; Wohin mit ihnen. Wer nimmt schon völlig wilde Katzen auf???

Wir entschlossen uns, sie am Schutzhof auszuwildern. Das Gebiet ist relativ sicher, keine stark befahrenen Straßen und viele Schutzmöglichkeiten, Ställe mit Heu und Stroh, Wald, Wiesen. Ein wahres Katzenparadies.

Nun also sollte es losgehen, Zwei Tage haben die beiden im Quarantäneraum im großen Kennel verbracht und an einem Tag konnten sie sich im gesamten Bereich bewegen und sich am großen Fenster bereits die Umgebung anschauen. Am vierten Tag öffneten wir die Schleusentüre zum HWR und der darin angelegten Futterstelle und stellten uns auf einen mehrstündigen oder mehrtägigen Prozess des Auswilderns ein.  Doch weit gefehlt und die Rechnung haben wir ohne die beiden Wilden gemacht.

Bereits nach einer halben Stunde hatten sie das Weite gesucht. Voller Sorge beobachteten wir die nahe Umgebung am Hof und siehe da; pünktlich zur Wildlingsfütterung stellten die beiden sich ein. Natürlich erst, nachdem wir außer Sichtweite waren.

Die beiden bewegen sich derzeit in einem Umkreis von etwa 50 Metern zum Schutzhof, kommen aber nach Einbruch der Dunkelheit zum Fressen. Wir haben beobachtet, wie sie sich zwischen den vorhandenen Katzen bewegen und finden, dass es nicht besser laufen konnte. Trotz ihrer extremen Menschenscheu sehen wir sie oft auf der gegenüberliegenden Wiese mit den älteren Schutzhofkatzen zusammen. Kein Stress, kein Streit; sie beschnuppern sich und gehen ihres Weges.  🙂

Nun folgt noch die Auswilderung der anderen vier Katzen. Die dreifarbige Mutterkatze mit ihren beiden Töchtern und dem Sohnemann. Die Jungtiere sind ebenfalls sehr scheu. Die Mutterkatze wäre als halbscheu zu bezeichnen

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Für diese sechs scheuen Katzen suchen wir dringend Paten!

Tierschutz und Tierhilfe im Kreis Altenkirchen/Westerwald