Patty

Hallo. Schön dass Du meine Seite angeklickt hast. Ich bin Patty und lebe seit Mai 2016 auf dem Schutzhof. 

Ich lebte in der Nähe von Hamm. Ich streunte dort durch Gärten und ich weiß nur noch, dass ich nicht mehr nach Hause konnte. Ich war noch kein Jahr alt. So hab ich mich immer irgendwo vor Regen oder Wind in Gärten versteckt. 

Irgendwie kam es zu Verletzungen an meinem Kopf, am Hals und auch am Kiefer. Das war übrigens die schlimmste Verletzung. Ein richtiges Loch und dort kam Schmutz herein.


Es tat so weh, dass ich nicht mehr essen und meinen Kopf richtig bewegen konnte. 


An meinem Hals und überall am Kopf, hatten sich Zecken fest gebissen. Es ging mir sehr schlecht. 

Ich bin dann zu mehreren Menschen gegangen, aber sie scheuchten mich fort. Vielleicht dachten sie, ich hätte etwas ansteckendes.

Die letzte Familie, zu deren Terrasse ich kam, stellten mir etwas zu essen in den Garten. Ich hatte solchen Hunger, aber ich konnte meinen Kiefer nicht bewegen. 


Als sie meine Wunden sahen, riefen sie bei einem Tierschutzverein an, doch die sagten, dass sie gerade keine Zeit hätten. Dann fand die Frau die Telefonnummer meiner jetzigen Leute und rief dort an. Sie hat mich dann in eine Box gesetzt und mich zum Schutzhof gefahren. 

Dort kam ich in einen Quarantäneraum. Dort war schon eine andere Katze in einem Kennel. Das war der Willy

Mein jetziges Pflegefrauchen gab mir sofort etwas und meine Schmerzen gingen weg. Dann machte sie mir die Zecken raus und spülte das Loch am Kiefer aus. 
Dann ging es erst einmal zu einer Tierärztin, die mir noch eine Spritze gab.


Das war mein Schlafplatz in meinem Kennel. Ich bekam 2 Tage Aufbaufutter mit einer Spritze in den Mund. Da hab ich ganz still gehalten. 

Nach ein paar Tagen konnte ich wieder selbst futtern. Hab ich mich gefreut :) 


Ich durfte dann immer mal in der Station herum laufen und Willy an seinem Kennel besuchen. 


Nachdem ich etwas mehr zugenommen hatte und keine Medikamente mehr brauchte, durfte ich mit Willy zusammen in ein Katzenzimmer. 


Mein Pflegefrauchen suchte dann ein Zuhause für uns. Aber leider hat sich nie jemand auf die Anzeigen gemeldet. 

Weil mittlerweile so viele ehemalige Notfälle hier am Schutzhof sind, die kein Zuhause fanden, wünschen wir uns so sehr, dass wir einen Paten finden, damit es nicht immer zu Futterknappheit auf dem Schutzhof kommt und die Versorgung so vieler Tiere leichter ist. 


Eine Patenschaft für mich, ist bereits ab 5 Euro monatlich möglich. Auch über Futterpatenschaften freuen wir uns sehr, wenn Du lieber monatlich Futter senden magst. 


Ich mag am liebsten Felix in Gelee oder AniOne Trockenfutter.