Amy

Hi, ich bin die Amy und seit dem Frühjahr 2014 lebe ich auf dem Schutzhof.


Ich lebte in Wissen auf der Straße und hatte immer sehr großen Hunger. Ein Zuhause hatte ich auch schon einmal, aber das war schon länger her. Irgendwann wurde ich schwanger habe drei Babys auf einer Terrasse an einem Haus geboren. Bei der Geburt und dem Umstand, dass ich selbst noch ein Katzenkind war, ist etwa schief gelaufen, denn ich konnte meine Babys nicht stillen, da ich keine Milch hatte. 


Die Frau, die in dem Haus wohnte rief meine Leute vom Schutzhof an und der Mann (mein Lieblingsmensch) hat mich und meine Babys schnell geholt und zu einer Tierärztin gebracht. Dort bekam ich eine Spritze und dann fuhr er zum Schutzhof. 

Erst 2 Tage vorher, sind meine Menschen dort eingezogen und es standen noch Kisten und Kartons in den Räumen. 

Doch für mich uns meine drei Babys wurde schnell etwas hergerichtet, denn als wir ankamen, hatte ich ein großes Zimmer für mich alleine mit einem Kratzbaum, Kuschelhöhlen, Futter und ich bekam Quark und Eigelb. Fantastisch!

Die Frau, mein Pflegefrauchen, war sehr besorgt und hatte bereits Babymilch in ein Fläschchen gefüllt.


Ich hörte wie sie mit der Tierärztin telefonierte und es wurde gesagt, dass sie noch 5 Minuten warten soll.


Ja, das waren lange 5 Minuten, sagt mein Pflegefrauchen. 

Plötzlich spürte ich einen Druck am Bauch und bekam das dringende Bedürfnis, meine Babys zu stillen.

Eines meiner Babys, war sehr klein und dünn. Doch es trank meine Milch und ich sah, dass aus den Augen meines Pflegefrauchens Tränen kullerten, aber sie lächelte und sagte "Endlich" 

Ich schlief auch sehr bald ein, meine Babys lagen bei mir im Katzenbettchen. Ich war so müde.


Als etwas später mein Pflegefrauchen wieder in das Zimmer kam, war etwas schreckliches passiert. Eines meiner Babys, das kleinste Mädel war gestorben. Wieder weinte mein Pflegefrauchen und wollte mein totes Baby aus dem Bettchen nehmen, doch ich wollte das nicht. Sie blieb sehr lange neben meinem Bettchen sitzen und sprach etwas, was ich nicht verstand. Sie streichelte mich und dann überließ ich ihr mein totes Kind und sie trug es hinaus. 


Meine anderen beiden Kinder "Ally" und "Alvin" wuchsen heran.

Nachdem meine beiden Kinder meine Milch nicht mehr brauchten, wurde ich wieder zu der Tierärztin gebracht, wo ich schon einmal war.


Ich wurde kastriert und weil ich mir immer selbst die Fäden zog und meine OP Wunde nicht verheilte, bekam ich einen Body angezogen.


Das hat mir überhaupt nicht gefallen. 



Meine beiden Kinder Ally und Alvin fanden schließlich zusammen ein tolles Zuhause. Sie brauchten mich nicht mehr und wir freuten uns alle, dass sie zusammen bleiben durften. 

Lange Zeit hat mein Pflegefrauchen versucht, ein Zuhause für mich zu finden, doch niemand hat sich je auf die Anzeigen gemeldet. 


Mittlerweile bin ich eine Art Einzelgängerin geworden, Ich bin den ganzen Tag über unterwegs und komme jeden Tag am späten Nachmittag um gefüttert zu werden. Im Winter bin ich gern bei meinen Leuten im Haus. Dort habe ich auf einem Sideboard einen eigenen Platz, den ich mit niemandem teilen muss. 


Weil ich kein eigenes Zuhause gefunden habe und es für meine Pflegeeltern schwer ist, soviel Futter für alle Tiere auf dem Hof zu zahlen, wünsche ich mir so sehr einen lieben Menschen, der durch eine Patenschaft unterstützen kann.


Eine Patenschaft für mioch, kann bereits ab 5 Euro abgeschlossen werden. Auch eine Futterpatenschaft nehmen wir sehr gerne an, wenn Du lieber monatlich ein paar Dosen Futter spenden möchtest. 


Ich bin nicht wählerisch mit dem Futter, mag aber am allerliebsten Multifit Patè Nassfutter.


Klicke einfach auf den Button und sende uns das Formular zu, damit wir uns bei dir melden können. 

Schnurrige Grüße von Amy