Unsägliches Katzenelend im Kreis Altenkirchen

Info: Kastrationspate werden!

Dass in ländlichen Gebieten die Population von verwilderten Hauskatzen immer sehr hoch ist, ist allgemein bekannt. Mangelndes Verständnis unter der Bevölkerung sind sicherlich ursächlich für diesen Katzenjammer. Nur ein einziges unkastriertes Katzenpärchen ist in der Lage in nur zehn Jahren 80 Mio. Nachkommen zu produzieren.

Gerade in zivilisationsärmeren Gegenden findet man kaum Tierheime oder Tierschutzvereine, die diese Kette durch Kastrationsprojekte unterbrechen. Kleinere private Initiativen, die sich kümmern, führen oft einen Kampf gegen Windmühlen. Unkontrollierte Vermehrung und Krankheiten durch mangelnde Impfungen sind die Folge.

Ein Armutszeugnis ist es jedoch, wenn ansässige Tierschutzvereine sich gegenseitig den schwarzen Peter zuschieben und sich für „nicht zuständig“ erklären. Und noch erbärmlicher ist es, wenn Mitglieder ansässiger Tierschutzvereine unkastrierte Kater und Katzen eigenhändig in waldreichen Gegenden aussetzen und ihrem Schicksal überlassen.

In den letzten Wochen spitzt sich die Lage im angrenzenden Krs. AK zu. In einer groß angelegten Aktion wurden z.B. vergangene Woche in Wissen über 20 unkastrierte Katzen und Kater eingefangen. Lange schon wurde dieses Elend beobachtet und auch der zuständigen Behörde gemeldet, doch die lässt ganz gewaltig ihren Amtsschimmel wiehern, der auf der Definition „Fundtier“ und „herrenloses Tier“ reitet. Dabei geht es – natürlich wie immer – um den schnöden Mammon. Während bei Fundtieren entstehende Kosten auf den rechtmäßigen Halter gewälzt werden können, bleibt die Behörde bei herrenlosen Tieren auf ihren Kosten sitzen. Folglich ist sie lediglich für Fundtiere zuständig  (wenn man Glück hat); herrenlose Tiere bleiben weiterhin sich selbst überlassen.

Ob es sich in Wissen um Fundtiere oder herrenlose Tiere handelt, ist in unseren Augen nebensächlich. Fakt ist, dass dort die Population verwilderter Katzen immer größer wird und damit steigt auch das Leid der Tiere. Nahrungsmangel und mangelnde Versorgung führt zu Krankheiten und die Tiere leiden mitunter Höllenqualen!

Wenn man es genau nimmt, liegt eindeutiger Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vor! Wenn wir es dann noch genauer nehmen und uns auf die Suche nach den Schuldigen machen, müssten wir bei den zuständigen Kommunen anfangen!

Den Menschen, die sich aus Mitgleid und Pflichtgefühl um die Tiere kümmern, ihnen Futter und Wasser reichen, wird ihre Tierliebe zum Verhängnis, weil ihnen durch das Füttern „eine Halterschaft“ unterstellt wird.

Es ist ein Teufelskreis, der schon zu einem wesentlich früheren Zeitpunkt hätte unterbrochen werden können, wenn da nicht der wiehernde Amtsschimmel gewesen wäre.

Ortsansässige Tierschutzvereine fühlten sich genauso wenig zuständig wie die Behörden. Nur für Fundtiere bekommen sie aufgrund abgeschlossener Verträge mit den Behörden Zuschüsse… für die Versorgung herrenloser Tiere müssen sie finanziell selbst aufkommen. Es ist einfach nur ein Trauerspiel, wenn Tierschutz vom schnöden Mammon abhängig gemacht wird.. oder.. statt das Tier zu schützen, schützt man sich vor dem Tier (und somit vor den Kosten)??? Ein Schelm, der Böses dabei denkt…

Wir vom Tierschutzverein „Wir für Tiere e.V.“ bitten um Ihre Mithilfe beim Kampf gegen das unsägliche Leid. Bitte unterstützen Sie uns durch Kastrationspatenschaften um das Elend zu mildern!

Informationen zu Kastrationspatenschaften geben wir Ihnen gern auch telefonisch!


Werden Sie Kastrationspate

Wenn Sie uns unterstützen möchten, können Sie eine Patenschaft für eine Kastration übernehmen. Dies kann ein Voll- oder Teilbetrag sein.
Jeder Euro hilft uns, die vielen Kastrationskosten zu decken. Bereits ab 10 Euro, können Sie eine Teilpatenschaft übernehmen.

Sie können bei Ihrer Überweisung auf unser Spendenkonto bei der Westerwaldbank als Verwendungszweck „Kastration“ angeben. Wir senden Ihnen gerne eine Kastrationsbescheinigung zu, sobald eine Kastration für ein Streunerchen getätigt wurde, senden wir Ihnen eine Kastrationsbescheinigung selbstverständlich mit dem Foto der jeweiligen Katze zu.

Die Patenschaften helfen, das unsägliche Elend zu mildern.

Unser Spendenkonto bei der Westerwaldbank:

Wir für Tiere e.V.
Kto.Nr.: 8424500
Blz.: 57391800

IBAN: DE87573918000008424500
BIC:    GENODE51WW1

Tierschutz und Tierhilfe im Kreis Altenkirchen/Westerwald