Ungarnhunde – Reisekrankheiten

Mit dieser Info beziehen wir uns insbesondere auf die Situation von Hunden aus Ungarn. Man hört und liest oftmals von Mittelmeerkrankheiten zum Thema Auslandshunde.

Auch in Ungarn können durchaus Krankheiten wie Babesiose und Anaplasmose, sowie auch Borreliose, Ehrlichiose und Dirofilaria vorkommen.

Neu aufgenommene Hunde in Siofok, kommen zunächst einmal in eine mehrwöchige  Quarantänestation. Während dieser Zeit werden erkennbare Krankheiten, ebenso wie Verletzungen sofort behandelt.

Die wohl bekannteste Hundekrankheit von Auslandshunden ist die gefürchtete Leishmaniose, die jedoch ausschließlich im südlichen Ungarn vorkommt. Hierzu wurden umfangreiche Studien durch den führenden Parasitologen Dr. Thorsten Nauke durchgeführt.

Wir möchten allen Interessenten der Hunde aus Ungarn anbieten, auf Wunsch einen entsprechenden Test vornehmen zu lassen. Auf Wunsch teilen wir Ihnen die Kosten der entsprechenden Bluttests mit, welche nicht in der Schutzgebühr enthalten, sondern zuzüglich der Schutzgebühr zu leisten sind.

Bitte beachten Sie, dass die Blutproben in ein Labor versendet werden müssen und mehrere Tage zur Auswertung benötigen. Demzufolge ist ein solcher Test rechtzeitig in Auftrag zu geben.

Alternativ können Sie natürlich nach der Adoption zeitnah Ihren Tierarzt bezüglich eines Bluttestes kontaktieren. Bitten sie Ihren Tierarzt in dem Fall jedoch um die Einsendung der Blutprobe zum Labor von Parasitus Ex, da nur dort auch die so genannten Ungarnprofile (Ehrlichiose, Babesiose, Anaplasmose) angeboten werden.

Über die verschiedenen Krankheiten und deren Therapieformen finden Sie auf der Homepage von Parasitus ex e.V. weiterführende Informationen. www.parasitosen.de

Tierschutz und Tierhilfe im Kreis Altenkirchen/Westerwald