Kimana, deutscher Notfall!!!

Kimana4Kimana ist ca 4 Jahre alt und eine Terrier Mix Hündin. Sie ist ein deutscher Notfall und wurde abgegeben, weil man nicht mehr mit ihr zurecht kam. Allerdings lag das ganze Drama nicht bei Kimana, sondern weil Herrchen sich nicht wirklich kümmern konnte, aufgrund körperlicher Gebrechen. Dadurch war Kimana absolut unterfordert .

kimana2kimana3Kimana hatte es nicht leicht in ihrem bisherigen Leben. Zuerst lebtesie in einer Familie, die ihr weder Liebe noch Zuwendung gab. Sie war einfach nur da und wenn sie lästig wurde, gab es offenbar auch schon mal ein Hieb. Schließlich landete sie auf einem so genannten Gnadenhof und damit kam Kimana leider vom Regen in die Traufe.
Ein Jahr hat sie dort leben „müssen“ bis sie an den letzten Halter verschenkt wurde, bevor die Tiere auf dem Hof behördlich beschlagnahmt wurden.

Auch der letzte Halter konnte ihr nicht wirklich gerecht werden und wollte sie schließlich durch Euthanasie los werden. Zum Glück erhielten wir diese Info durch unsere Tierärztin und nach einigem Hin und Her, bot sich ein Pflegeplätzchen in Bonn für Kimana an.
Dort konnte sie erst einmal zur Ruhe kommen und in ihrem Verhalten eingeschätzt werden.

kimanaKimana hat einige Narben auf ihrem Seelchen, aber wen wundert es…
Fremden gegenüber ist sie sehr skeptisch und wenn sie unverhofft von jemand fremden angefasst wird, schnappt sie schon mal.
Wem sie vertraut, wird in Kimana eine dankbare und liebevolle Hündin finden, die einfach nur geliebt werden möchte.

Kimana soll aufgrund dessen in einen ruhigen und hundeerfahrenen Haushalt und nicht zu Kindern und zu Katzen.

Kontakt unter:
Wir für Tiere e.V.
0151 461 857 15
info@wir-fuer-tiere.org

Erste Auswilderung erfolgreich!

Dringend Paten gesucht!

Die erste Auswilderung der extrem scheuen Katzen vom Hof bei Wissen/Mittelhof war sehr erfolgreich.
Wir bangten etwas, um die armen beiden zuletzt gefangenen Wildlinge, aber sie haben alles mit Bravour gemeistert.

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Da sie nach der Kastration eigentlich wieder in ihr Revier verbracht sollten, war ein zweitägiger Aufenthalt im kleinen Wildlingszimmer auf dem Schutzhof geplant. Doch es kam wieder einmal anders als geplant…

Der Hof wurde schneller als erwartet verkauft und zu den neuen Bewohnern gehören leider auch einige katzenfeindliche Hunde. Damit war das zurück verbringen der derzeit sechs (!!!) Wilden zunichte gemacht. Nur; Wohin mit ihnen. Wer nimmt schon völlig wilde Katzen auf???

Wir entschlossen uns, sie am Schutzhof auszuwildern. Das Gebiet ist relativ sicher, keine stark befahrenen Straßen und viele Schutzmöglichkeiten, Ställe mit Heu und Stroh, Wald, Wiesen. Ein wahres Katzenparadies.

Nun also sollte es losgehen, Zwei Tage haben die beiden im Quarantäneraum im großen Kennel verbracht und an einem Tag konnten sie sich im gesamten Bereich bewegen und sich am großen Fenster bereits die Umgebung anschauen. Am vierten Tag öffneten wir die Schleusentüre zum HWR und der darin angelegten Futterstelle und stellten uns auf einen mehrstündigen oder mehrtägigen Prozess des Auswilderns ein.  Doch weit gefehlt und die Rechnung haben wir ohne die beiden Wilden gemacht.

Bereits nach einer halben Stunde hatten sie das Weite gesucht. Voller Sorge beobachteten wir die nahe Umgebung am Hof und siehe da; pünktlich zur Wildlingsfütterung stellten die beiden sich ein. Natürlich erst, nachdem wir außer Sichtweite waren.

Die beiden bewegen sich derzeit in einem Umkreis von etwa 50 Metern zum Schutzhof, kommen aber nach Einbruch der Dunkelheit zum Fressen. Wir haben beobachtet, wie sie sich zwischen den vorhandenen Katzen bewegen und finden, dass es nicht besser laufen konnte. Trotz ihrer extremen Menschenscheu sehen wir sie oft auf der gegenüberliegenden Wiese mit den älteren Schutzhofkatzen zusammen. Kein Stress, kein Streit; sie beschnuppern sich und gehen ihres Weges.  🙂

Nun folgt noch die Auswilderung der anderen vier Katzen. Die dreifarbige Mutterkatze mit ihren beiden Töchtern und dem Sohnemann. Die Jungtiere sind ebenfalls sehr scheu. Die Mutterkatze wäre als halbscheu zu bezeichnen

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Für diese sechs scheuen Katzen suchen wir dringend Paten!

Bitte helfen Sie unseren Notfellen

Unser Tierschutzverein engagiert sich ehrenamtlich für den Schutz und das Recht der Tiere in unserer Region.

Wir sind ohne Fundtiervertrag mit den Kommunen auf Ihre Hilfe angewiesen, denn die Kommunen zahlen bereits seit Jahren an einen Tierschutzverein die Aufnahme und Betreuung der Fundtiere aus Wissen und Gebhardshain, der aber nur allzu selten Handlungsbedarf sieht.

Da wir durch die Kommunen keine Kostenerstattung für die Versorgung und tierärztliche Betreuung erhalten, obgleich die Kommunen in der gesetzlichen Pflicht stehen, die Kosten der Fundtiere ein halbes Jahr zu tragen, sind wir dringend auf Spenden, Fördermitgliedschaften und Patenschaften angewiesen, sonst können wir die Kosten bei weitem nicht stemmen.

In 2014 nahmen wir allein aus der Verbandsgemeinde Wissen 32 Katzen, auf. Bei fast allen wurde Katzenschnupfen diagnostiziert, die Tiere wurden behandelt, geimpft, kastriert und gechippt. Einige kamen mit Verletzungen oder trächtig in unsere Obhut.
In 2015 zählten wir bereits 44 Fundkatzen. Darunter 37 Tiere aus der VG Wissen und 7 Fundtiere aus der VG Gebhardshain. Alle mussten bei Aufnahme parasitär behandelt und die meisten auch gegen Katzenschnupfen tierärztlich versorgt werden.

Wir müssen pro Jahr durchschnittlich 4.000 Euro an Tierarztkosten durch die Fundtiere stemmen und die Kosten steigen von Jahr zu Jahr. Und hier sind lediglich die Kosten der tierärztlichen Versorgung berechnet. Die Futterversorgung der Pflegetiere, müssen unsere drei Pflegestellen größtenteils selbst tragen. Hin und wieder erhalten wir Futterspenden, welche wir den Pflegestellen zur Verfügung stellen.

Durch Mitgliedschaften erhalten wir derzeit 375 Euro pro Jahr. An Spenden verbuchen wir durchschnittlich 150 – 200 Euro und durch laufende Patenschaften erhalten wir 1.200 Euro pro Jahr. Das sind 1.775 Euro, die wir fest verbuchen dürfen. Bleibt eine Differenz von etwa 2.225 Euro, die wir irgendwie aufbringen müssen.

Auf dem Schutzhof werden monatlich durchschnittlich 400 – 450 Dosen (400gr) Katzenfutter und etwa 70 Dosen (800 gr) Hundefutter, 2 Ballen Heu, 2 Säcke Müsli und ein Sack Heucobs benötigt. Diese Kosten trugen wir bislang privat!
Wir bitten Sie von ganzem Herzen, helfen Sie uns durch Futter oder Patenschaften!

 

 

Moritz hat es geschafft!

Der liebe MORITZ  suchte so lange ein Zuhause ein Zuhause.

Nun hat er es gefunden!

 

 

Tierschutz und Tierhilfe im Kreis Altenkirchen/Westerwald