Bitte wachen Sie auf…

und wir meinen genau die Menschen, die immer noch Jungtiere bei sogenannten Vermehrern kaufen, welche Hündinnen und auch Katzen aus Profitgier  als Gebärmaschine „be-nutzen“.
Die Nachfrage bestimmt den Markt, wie in jedem Supermarkt. In fast jedem Kleinanzeigenportal stößt man immer wieder auf dubiose Anzeigen wie: „biete wunderschönen Deckkater“, „suche Deckrüden…“ ect. Immer wieder werden die Tiere angepriesen wie billige Ware, aus welcher man Profit schlagen kann. Liest man den Anzeigentext, stößt man häufig auf eine Grammatik, die einem den Begriff Fremdschämen näherbringt und auch häufig ein klares Bild des Erstellers/der Erstellerin in unseren Köpfen prägt.
Häufig ist das verscherbeln von Decktieren, Kitten und Welpen ein angenehmer Nebenverdienst, für den man nichteinmal etwas tun muss.

Es ist uns und vielen unserer Kollegen ein Rätsel, dass trotz fortschreitender Aufklärung über das weltweite Tierleid durch profitgierige Vermehrer, immer noch die Nachfrage nach Zuchtwelpen immens ist und somit das Leid der Zuchttiere, die nicht als fühlende und denkende Lebewesen gesehen werden in kauf genommen wird.
Bitte denken Sie daran, die Tierheime sitzen voll durch sogenannte Überschussware, oder mit Tieren die ihren Niedlichkeitsfaktor verloren und gegen neue Welpen ausgetauscht werden. Auch das kommt immer häufiger vor. Wir werden fast täglich mit  „Anfragen“ konfrontiert, die uns die Sprache verschlägt.
Wir können gegen die profitgierigen Züchter nur eins tun, aufklären und hoffen, dass sich die ein oder anderen Menschen tatsächlich mit dem Thema befassen, hinterfragen und die Augen nicht vor dem Leid in Keller und Hinterhöfen verschließen.

Jedem der ein Tier bei einem Züchter kaufen will, bieten wir an, eine Spendenfahrt nach Ungarn oder eine Kastrationsaktion in unserem Kreis zu begleiten. Oder vielleicht hat jemand auch den Mut einen Tierschutzverein einen Tag lang bei seinen täglichen Aufgaben zu unterstützen und sich allen Themen zu stellen, mit welchem Tierschützer tagtäglich konfrontiert werden.
WIR sind sicher, dass sich dann das Thema: „Wir kaufen einen Welpen beim Züchter….“ erledigt, denn offensichtlich haben die wenigsten Welpenkäufer genügend Hintergrundinformationen zu sogenannten Qualzuchten.