Schwedi, die Katzendame vom Schwedengraben

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Heute nahmen wir diese werdende Mutter in unsere Obhut. Sie wurde gefunden am Schwedengraben bei Malberg. Die Trächtigkeit wurde durch unsere Tierärztin bestätigt.
Schwedi, so heißt die hübsche Dame kann nun erstmal in der Quarantänestation auf dem Schutzhof ihre Babys in Ruhe bekommen.

Sie ist derzeit noch etwas schüchtern, hat aber schon richtig schön gefuttert und wird die Kuschelecken auch noch toll finden, die wir ihr vorbereitet haben.

Wir danken Familie Knoll für ihren Einsatz und Bemühungen um die Katzenmama. Das ist nicht selbstverständlich. Viele schauen leider immer noch weg wenn ein Tier in Not ist. Deshalb, herzlichen Dank.

Fundkatze aus Wissen

winnieVorgestern teilte man uns mit, dass sich diese kleine, etwa 4 Monate junge Katze in Wissen im Köttinger Weg aufhält und verzweifelt versuchte bei Anwohnern ins Haus zu gelangen.
Der zuständige Tierschutzverein sah keinen Handlungsbedarf und so kam die  Kleine  in unsere Obhut. Sie war sehr ausgehungert und hat diverse kleine Verletzungen. Wer vermisst das junge Katzenmädel?

Katzenkinder ohne Ende….

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Diese drei Zwerge nahmen wir in unsere Obhut. Wild geboren an einem Hof mit noch weiteren Katzenkindern die noch kleiner sind, rannten sie umher. Die drei werden derzeit medizinisch versorgt und dürfen in einigen Wochen zu ihren eigenen Dosenöffnern ziehen. Hoffen wir, dass die Kleineren auch versorgt und die Elterntiere kastriert werden können.

 

Aus aktuellem Anlass

Aus aktuellem Anlass…

Immer wieder erhalten wir Meldungen von wild geborenen Katzenkindern an Waldgebieten, in Scheunen und Ställen. Hin und wieder teilen uns Informanten mit, dass die Tiere krank seien, voll Parasiten, manchmal wird mitgeteilt, dass die Kleinen „sonst immer“ gut verkauft wurden und wiederum andermal ist sogar der Katzenhalter der unkastrierten Katzen bekannt…
Ab und zu, meldet man gefundene/zugelaufene Katzen, die sich aber bereits seit Wochen/Monate im vermeindlich neuen Zuhause befinden….

Es verschlägt uns oft die Sprache, es macht uns traurig und teils auch wütend, dass mit Elend noch Profit gemacht wird, dass Fundtiere einfach behalten werden, dass viele wegschauen und ebenso viele auch frei laufende unkastrierte Katzen und Kater ganz normal finden.
Katzenkinder sind freilich süß und putzig, aber in wenigen Monaten sind auch sie geschlechtsreif, vermehren sich und der Kreislauf nimmt überhand. Die meisten Tiere sind krank, die Population bedeutet, weniger Beute und blutige Revierkämpfe.

Wir fragen uns oft, was in den Köpfen derer vorgeht, die solches Elend schüren indem sie ihre Tiere nicht kastrieren lassen, sich einen Dreck um die Nachkommen ihrer vierbeinigen Hausgenossen scheren und wenn die Not größer wird, dann um Hilfe rufen.
Die letzten Wochen waren wirklich schlimm. Seit Jahren kämpfen wir nun offensichtlich erfolglos gegen solch selbstgemachten Katzenjammer und anstatt nach vorn, entwickelt dich das Verständnis der Menschen für dieses Thema scheinbar zurück.

Deshalb:
Wer für die Tierjungen seiner eigenen Tiere keine Unterbringung nach §2 Tierschutzgesetz hat, macht sich der Aussetzung dieser Tiere, nach §3 Nr. 3, §18 Nr. 1, 4 Abs. 3 TschG.strafbar.

Das heißt, der Halter einer oder mehrerer Katzen ist verpflichtet seine Tiere laut Tierschutzgesetz nach § 2, ihrer Art und ihren Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterzubringen; nach §2a den Anforderungen an die Beschaffenheit der Räume, der Fütterungs- und Tränkevorrichtungen, Einrichtungen, Lichtverhältnisse, Raumklima usw. zu erfüllen. Dies gilt AUCH für die Nachkommen der eigenen Tiere!
Die Ignoranz um die Nachkommen der Familientiere kommt einer Aussetzung gleich und ist strafbar. Strafbar machen sich auch Mitwissende Personen, sofern sie Kenntnis um die „Aussetzung“ haben und diese nicht anzeigen/verhindern.
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Wer Jungtiere als Privatperson verkauft, mit der Absicht Gewinn zu erzielen, betreibt einen Handel der steuerpflichtig ist. Ebenso müssen diese Personen die nötige Sachkenntnis in der Haltung, Aufzucht, Pflege ect. sowie die Zuverlässigkeit durch ein Führungszeugnis nachweisen!
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Wer ein gefundenes Tier einfach behält, macht sich der Fundunterschlagung strafbar!!! Denn es muss zuerst einmal angenommen werden, dass das Tier entlaufen ist!
Fundtiere müssen der Behörde gemeldet werden, denn es könnte sein, dass das jeweilige Tier dort schon als vermisst gemeldet wurde.
Und ganz ehrlich…. welcher Katzenhalter hat nicht schon verzweifelt seine Katze gesucht??? Wenn man sich nun vorstellt, dass die Tiere ggf. angefüttert, bzw in fremden Haushalten „gefangen“ gehalten werden „bis sie sich eingewöhnt haben“, man könnte nur noch mit dem Kopf schütteln (sofern man die Fassung bewahren kann)

Deshalb liebe Tierfreunde und solche die es vorgeben zu sein: Nachdenken und im Sinne des Tieres handeln!!!